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Differenzierung und Leistungsbewertung

So lange wie möglich lernen die Schülerinnen und Schüler in gemischten Lerngruppen innerhalb ihrer Klassen (Binnendifferenzierung).

Textfeld: „Ein eindeutiges Ergebnis der Pisa-Studie ist (...), dass die Differenzierung in jungem Alter der Chancengerechtigkeit ohne erkennbaren Vorteil zugunsten der Qualität schadet.“  (Pisa 2006)  Die Förderung der Stärken und die Unterstützung bei Schwächen ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die persönliche Weiterentwicklung. Uns ist es wichtig, die Lernwege so lange wie möglich offen zu lassen, damit alle Schüler die Möglichkeit haben, sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln, die für sie besten Leistungen zu erbringen und einen entsprechenden Abschluss zu machen.
In der 5. und 6. Klasse haben alle Kinder deshalb die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und den Ehrgeiz und die Motivation zu entwickeln, die sie brauchen, um in den höheren Klassen gut zu lernen. Sie erlernen Methoden und Strukturen, die ihnen helfen, später immer selbstständiger zu arbeiten und die eigenen Ziele so hoch wie möglich zu stecken. Deshalb erhalten die Schülerinnen und Schüler in der 5. und 6. Klasse keine Noten, sondern eine aufgeschlüsselte Rückmeldung ihrer Leistungen in Form eines Rasters. Auf diese Weise sind Stärken in einzelnen Teilbereichen der Fächer ebenso erkennbar,  wie Bereiche, in denen verstärkt geübt werden muss.
Ab der 7. Klasse erfolgt die Leistungsrückmeldung über Noten auf drei verschiedenen Niveaustufen.
In der siebten Klasse werden die Noten auch im Zeugnis auf den drei Niveaustufen ausgewiesen. Ende der siebten Klasse erfolgt das erste Mal eine Prognose für den Schulabschluss, die auf dem derzeitigen Leistungsstand basiert. Ab der achten Klasse erhalten die Schülerinnen und Schüler Zeugnisse, die aufgrund der jeweils aktuellen Prognose erstellt werden.
Im Fach Englisch beginnt in der 7. Klasse die Aufteilung in Basis- und Erweiterungskurse. Die Zuweisung zu den Kursen wird jeweils am Ende eines Schulhalbjahres geprüft und gegebenenfalls geändert.
Bei allen Menschen sind Lerntempo, Begabung, Interesse und Neigungen verschieden. Ab der 7. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler deshalb ein Neigungsfach (>WPU), in dem sie durchgehend vierstündig unterrichtet werden. Ab der 9. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler jährlich ein zweites Neigungsfach. Dieses wird zweistündig unterrichtet. Auch hier besteht die Wahl zwischen musischen, sprachlichen, sportlichen und künstlerischen Schwerpunkten.

 

Datum der letzten Änderung: 05.02.2012

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