Berufsvorbereitung und Lebensplanung
Unsere Schülerinnen und Schüler verlassen mit dem bestmöglichen Schulabschluss die Schule, um eine Ausbildung zu beginnen oder auf eine weiterführende Schule mit gymnasialer Oberstufe zu gehen. Das direkt in unserem Schulzentrum gelegene Bernstorf Gymnasium ist eine nahe liegende Möglichkeit. Einige Jugendliche schließen an ihre Schulzeit ein freiwilliges soziales oder ökölogisches Jahr an (Schleswig-Holstein – Kulturportal - Freiwilliges Soziales Jahr Kultur). Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler so gut wie möglich auf die Zeit nach ihrem Schulabschluss vor.
Berufsvorbereitung
7. Jahrgangsstufe
Die Heranführung der Schülerinnen und Schüler an die Berufswelt beginnt am Ende der 7. Klassenstufe mit dem Berufsschnuppertag. Wir führen hierdurch eine relativ frühe Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der Arbeitswelt außerhalb der Schule herbei. Da die eigenen Eltern als betreuende Personen mitwirken, ist die Hemmschwelle auf Seiten der Schülerinnen und Schüler gering.
8. Jahrgangsstufe
Ab der 8. Klassenstufe wird das Fach Wirtschaft-Politik mit einer Wochenstunde unterrichtet. Es dient ausschließlich der Berufsvorbereitung. Zunächst noch auf spielerischer Ebene erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, im Klassenverband ihre persönlichen Stärken zu erfahren. Durch Rollenspiele, Stationenarbeit, einfache Kompetenzfeststellungsverfahren und in Gesprächssituationen entsteht langsam ein vorläufiges Persönlichkeitsprofil. Die Arbeit mit den Materialien des Berufsinformationszentrums planet-beruf (http://www.planet-beruf.de) und berufe universum (http://www.planet-beruf.de/BERUFE-Universum.119.0.html), die Anfertigung eines Lebenslaufes, der Entwurf eines Bewerbungsanschreibens sowie die Anlage eines Berufswahlpasses setzen die Auseinandersetzung mit dem Thema fort. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen im Laufe des Schuljahres an einer dreitägigen Potentialanalyse des Jugendaufbauwerkes in Flensburg teil (http://www.flensburg.de/bildung-kultur/bildung/jugendaufbauwerk/index.php). Eine zweiwöchige Berufsorientierung in den Werkstätten der Kreishandwerkerschaft Flensburg (http://www.khfl.de/kh/), der Wirtschaftsakademie (http://www.wak-sh.de/nl_fl.html) und des Jugendaufbauwerkes Flensburg, bei der 3 von 14 zur Auswahl stehenden Berufe aus verschiedenen Berufsfeldern kennen gelernt werden, schließt sich an. Am Ende des Schuljahres absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ihr erstes 14-tägiges Betriebspraktikum. Eine Vielzahl ergänzender Maßnahmen rundet das Berufsvorbereitungskonzept des 8. Jahrgangs ab.
9. Jahrgangsstufe
Die Auseinandersetzung mit berufsvorbereitenden Maßnahmen setzt sich im Wipo- Unterricht des 9. Schuljahres fort. Eine Mitarbeiterin des Berufsinformationszentrums Flensburg bietet im Berufsvorbereitungsraum der Schule in jeder zweiten Schulwoche eine Sprechstunde an. Schülerinnen und Schüler melden sich an, stellen Fragen, informieren sich und werden so an die sich ihnen bietenden Möglichkeiten herangeführt. Das zweite 14-tägige Betriebspraktikum schließt sich im ersten Schulhalbjahr an. Die gemachten Erfahrungen werden durch regen Austausch den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe vermittelt. Ein Besuch im Berufsinformationszentrum Flensburg, ein dazu gehörender Elterninfoabend im BIZ, ein Infoabend in der Schule für Eltern und ihre Kinder ergänzen das Bild. Auch im 9. Schuljahr ergänzt eine große Zahl ergänzender Maßnahmen das Berufsvorbereitungskonzept.
Lebensplanung
Zentraler Bestandteil der Weiterentwicklung der Jugendlichen im 10. Schuljahr ist über die bereits in den Vorjahrgängen wahrgenommenen Maßnahmen hinaus die Lebensplanung für die Jugendlichen. Die Möglichkeiten weiterführende Schulen zu besuchen werden aufgezeigt, intensive Gespräche führen zu Entscheidungen bezüglich der Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungen werden geschrieben, Fragen der selbstständigen Bewältigung des Alltags nach der Schulzeit werden erörtert. Einzelne Schülerinnen und Schüler absolvieren ein freiwilliges, zusätzliches Betriebspraktikum, in der Regel während der Ferien. Von der Schule organisierte Besuche bei Berufsmessen (http://www.erfolg-im-beruf.de/nordjob/flensburg.html) und Betriebsbesichtigungen helfen den Schülerinnen und Schülern, sich ein Gesamtbild zu machen (Berufsvorbereitungskonzept).
Externe Kooperationspartner
Die Struensee Gemeinschaftsschule hat mit verschiedenen Betrieben Kooperationsverträge geschlossen:

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Nord-Ostsee-Sparkasse
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Flensburger SchiffbaugesellschaftmbH & Co.KG
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M. Jürgensen GmbH & Co.KG, Sörup
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Debeka Versicherungsverein a.G.
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Kreishandwerkerschaft Schleswig
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Stadtwerke Flensburg GmbH
Unser Berufsschnuppertag findet am Ende der 7. Klassenstufe in der Zeit der Abschlussprüfungen statt, also an einem der Tage, an denen die Schülerinnen und Schüler sonst frei hätten. Von Seiten der Eltern selbstständig organisiert begleiten die Jugendlichen einen Elternteil einen Tag lang bei der Arbeit. Sie erhalten so einen Einblick in den Arbeitsalltag ihrer Eltern, begleiten, beobachten, stellen Fragen, verrichten einfache Tätigkeiten und halten ihre Erfahrungen in Form eines schematisierten kurzen Berichts fest. Ein Austausch innerhalb der Klassengemeinschaft schließt den Berufsschnuppertag ab. Es ist durchaus üblich, dass sich mehrere Jugendliche gemeinsam an einer Arbeitsstelle einfinden, so dass problemlos jeder an diesem Tag teilnehmen kann.
Der Berufswahlpass ist ein von den Schülerinnen und Schülern selbst angelegter Sammelordner mit schuleigenem festem Einband, in dem die Jugendlichen die im Laufe der Schulzeit angefertigten oder erworbenen Dokumente, Zeugnisse und Zertifikate sammeln. Die Kopie des aktuellen Zeugnisses, der Lebenslauf, ein Musterbewerbungsanschreiben, Zertifikate aus der Potentialanalyse und der Berufsorientierung, Rückmeldungen der Betriebspraktikumsstellen, in der Schule erworbene Zertifikate sowie andere, im privaten Alltag erworbene Zeugnisse, z.B. die Teilnahmebescheinigung an einem 1.Hilfe Kurs, ein Jugendgruppenleiterschein und ähnliches, werden hier gesammelt und dienen der Dokumentation der persönlichen Entwicklung. Für die erfolgreiche Suche eines Praktikumsplatzes oder einer Ausbildungsstelle ist der Berufswahlpass eine große Hilfe.
Das Betriebspraktikum ist eine schulische Veranstaltung im Umfang von 14 Tagen. Die Schülerinnen und Schüler suchen selbstständig einen Praktikumsplatz und machen zwei Wochen Erfahrungen in dem gewählten Beruf. Während dieser Zeit werden sie mindestens ein Mal von ihrer sie betreuenden Lehrkraft besucht. Das Praktikum wird durch einen schriftlichen Bericht begleitet, in dem die Schülerinnen und Schüler sowohl ihre Erfahrungen täglich festhalten als auch über den kennen gelernten Beruf reflektieren. Zusätzlich wird eine den Beruf oder den Betrieb betreffende übergreifende Fragestellung schriftlich erörtert.
